Oh Bella, was für Handschuhe!

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Ich oute mich jetzt ganz offiziell als Twilight-Fan jenseits der Pubertät. Ich mag vorallem den ersten Film, weil er eine ganz eigene Atmosphäre hat. Toller Soundtrack, die Wälder, der stetige grüne Regen. Ich wäre gern mal in Forks! Da ich mich leider nicht hinschnipsen kann, hole ich ein bisschen Forks hierher.

Bella trägt im ersten Film Handschuhe der Strick-Designerin Ruth Cross mit einem wunderschönen Flechtmuster. Wendy Chuck, die Twilight-Kostümdesignerin des ersten Films,  hat damals lokal nach individuellen Fundstücken für den Film gesucht und den Laden von Ruth Cross in der Nähe von Forks gefunden. Sie war begeistert von den aufwendig gestrickten Fäustlingen und hat sie prompt in den Film integriert. Seitdem sind sie heimlicher Star der Autounfall-szene und waren auch für mich eine tolle Inspiration!

 

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Gute Handschuhe oder Fäustlinge zu stricken ist knifflig und ich bin ja eher für die unkomplizierten Lösungen des Lebens. Daher sind es am Ende Bella-Stulpen geworden.

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Das wichtigste bei den Twilight Stulpen ist sowieso das Flechtmuster, das zwar kompliziert aussieht, aber eigentlich gar nicht kompliziert ist. Ganz nach meinem Gusto also.

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Twilight hin oder her, es sind ganz hübsche und einfache Stulpen entstanden, die ein tolles Weihnachtsgeschenk wären. Ich habe pro Handschuh 2-3 Stunden gebraucht, man könnte  das Paar also an zwei Abenden stricken. Kurz genug um für Mama, Schwester und Freundin welche zu machen!

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Ich werde mein Paar wohl selber behalten… Forever!

Und übrigens die Mütze, die ich in den Fotos trage, zeige ich euch beim nächsten mal. Die einfachste Mütze der Welt!
Aber jetzt erstmal zum Tutorial für die Handschuhe. Hier gehts lang!

 

Die 100% big love absolut perfekte Kameratasche

Hier ist sie, meine neue große Liebe! So lange hab ich gesucht, so viele Taschen und Rucksäcke bestellt und wieder zurückgeschickt, so oft mich geärgert über Fototaschenhersteller. Ich habe eine Kamera-Alltagstasche gesucht, die meine vielen Ansprüche erfüllen kann:

Es muss ein großes, portables Kamerapolster und mein persönlicher Stuff problemlos reinpassen. Ich will Tasche plus Nikon D300s (nicht im Bild) immer tragen können.

Ich muss an die wichtigsten Sachen wie Schlüssel, iPod, Sonnenbrille etc. sofort rankommen können. Und eine Wasserflasche soll auf jeden Fall Platz haben. Der Tragegurt muss bequem und robust genug sein, damit Schulter und 3 Kilo-schwerer Tascheninhalt heil bleiben.

Ich will das Polster herausnehmen und die Tasche auch als normale Tasche benutzen. Diesmal war mir gute Qualität wichtig. Die Cowboysbag soll meine Kamera lange beschützen und ihr ein gutes Heim sein.

Letztenendes darf sie nicht aussehen wie eine Kameratasche, damit nicht jeder sofort weiß, was drin ist. Sie darf nicht mehr als 150 Eur kosten und das wichtigste: Sie muss gut aussehen! Klingt selbstverständlich, aber schaut euch mal übliche Kamerataschen an…

Das alles und noch ein paar schöne Extras erfüllt die Cowboysbag für mich. Ich habe das Modell in orange, aber die Farbe entspricht in echt meinem ersten Bild und ist nicht so grell wie auf der Verkaufsseite.
In das große Matinpolster passt der Body mit aufgesetztem 18-200 Objektiv plus 2 weitere Objektive und vielleicht noch ein Blitz. Man könnte auch 2 Polster einsetzen und hätte viel Platz für ein umfangreiches Kameraequipment. So würde ich sie zu Shootings ausrüsten. Innen gibt es genug Fächer für Kleinkram wie SD-karten, Ersatzakkus, Kabel usw.
Für den Alltag habe ich noch das kleinere Polster in M, in das nur die Kamera und eine Festbrennweite reinpassen. So kann ich meine Kamera immer dabei haben! Nie wieder ein Bild verpassen! Euch alle nerven mit tausend Bildern! Yaaaay!

Vielleicht konnte ich ja den Suchenden unter euch helfen, das Passende zu finden. Ich könnte nicht glücklicher sein mit meiner Cowboytasche!

Habt ihr für euren Kamerastuff auch kreative Lösungen entdeckt ?

Pocahontas Feeling

Ich habe dieses Wochenende ausprobieren können, was meine beste Freundin Daniela Fritzsch schon vor Wochen (und zwar ganz wunderbar) gemacht: ein Shirt selbst bemalt! Klingt jetzt nach Werkunterricht aus der 3. Klasse, aber seht selbst…

Das Shirt ist schon Jahre alt und hat sich als Testobjekt insofern bestens geeignet, da es einen riesigen Zahnpastafleck neben dem Ausschnitt hatte. Hex hex, der Fleck ist weg 😉

Ich war sicher es geht schneller, wenn ich etwas stempele statt male – ähm, das stimmt so nicht… aber die Technik ist trotzdem spitze!

Einen Stempel aus Moosgummi (Bastelgeschäft) zu bauen, ist wirklich ganz einfach. Ein Stück Holz oder etwas ähnliches, Alleskleber und eure Moosgummiform draufkleben. Zum Stempeln habe ich die Oberfläche mit Farbe bepinselt.

Der (das?) Moosgummi lies sich wunderbar mit dem Skalpell schneiden. Eine Schere oder ein Cutter ginge sicher auch.
Und so sieht das gute Stück getragen aus!

Und hiermit steht eines schonmal fest: vor mir ist kein unbedrucktes Kleidungsstück mehr sicher…

Falls ihr bei der Farbwahl unentschlossen seid, nehmt nur die Grundfarben (Weiß (evtl. doppelt), Schwarz, Rot, Gelb, Blau) und mischt euch selbst, was euch gefällt. Unendlich viele Farb-inspirationen gibt es hier!